23. Mai 2024

Robin Mesarosch besucht das Schulzentrum Stetten

Der 31jährige SPD-Bundestagsabgeordnete ist jede Woche an einer Schule zu Gast und widmet sich im Gespräch mit den Schülern aktuellen Fragestellungen der Politik wie der Schaffung sozialer Gerechtigkeit und dem Engagement für den Klimaschutz. Er ist zuständig für den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen und verbringt nach eigenen Angaben 20 Wochen pro Jahr in Berlin, um seiner Arbeit als Politiker nachzugehen.

Bei seinem heutigen Besuch am Schulzentrum Stetten stellte sich der passionierte Poetry Slammer einem bunten Strauß an Themenstellungen, die die Lernpartner der Lerngruppen 9 und 10 zuvor in einem Fragenkatalog vorbereitet hatten.

„Mit jungen Menschen zu diskutieren ist für mich eine Bereicherung“, erklärte Mesarosch. „Oft sind sie überaus interessiert an politischen Fragestellungen, ohne dabei an einer festen Position zu kleben. Es geht ihnen im Austausch meist um die Sache, und das macht eine fruchtbare Diskussion aus.“

Dass manche scheinbar einfache Frage selbst für Politiker nur schwer zu beantworten ist, war für die Lernpartner dabei eine wichtige Erfahrung: „Man macht sich nicht immer eine Vorstellung davon, wie kompliziert die Zusammenhänge sind“, resümiert Vanessa Bosch aus der 10.2. Etwa, wenn es um die Legalisierung von Cannabis geht: Mesarosch skizzierte auf die Frage der Schüler in groben Zügen, welche Einzelfallregelungen dabei zu bedenken wären und weshalb eine solche Entscheidung stets weitere Interessenskonflikte nach sich ziehen würde.

Die beiden Abschlussklassen der Schulzentrums Stetten beeindruckten Mesarosch mit ihrem regen Interesse an seiner Arbeit und auch an den Einstellungen, die er hinsichtlich der gesellschaftlich relevanten Problemstellungen vertritt: Social Media, seine Position zum Ukraine-Krieg, der Mindestlohn, Rente und Korruption in anderen Ländern waren nur einige der vielen Bereichen, zu denen die Lernpartner Auskünfte erfragten.

Dass ein Politiker aus dem fernen Berlin dennoch in der Region verwurzelt ist und völlig unprätentiös lebt, machte Mesarosch für die Lernpartner sympathisch.
„Welches Auto fahren Sie?“, möchte jemand wissen. „Einen Opel Astra“, lächelt der gebürtige Schwabe, der sich auf seiner Homepage mit einem Augenzwinkern als „Dorfkind“ bezeichnet.

Über die Leidenschaft für seine Arbeit sagt er, er habe den Anspruch, sich um alle Anfragen zu kümmern, die ihn aus der Bevölkerung erreichen. In den heutigen Gesprächen bekräftigt er, sich derzeit dafür einzusetzen, dass die Kindergrundsicherung nicht den staatlichen Sparzwängen zum Opfer falle.

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